Philips OneBlade im Test
Rasur89%
Handhabung87%
Verarbeitung/Design85%
Ausstattung82%
Hautschonung91%
Preis-/Leistung94%
88%Gesamtwertung
Philips OneBlade im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Philips OneBlade QP2530 und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Elektrorasierern.

Philips OneBlade – Testbericht

Mit den OneBlade Elektrorasierern bietet Philips eine echte Neuheit und die kann in unserem Test auch tatsächlich überzeugen. Die Rasur gelingt damit sicher, genau und auch gründlich. Einen Nassrasierer ersetzen kann der OneBlade zwar nicht, den Vergleich zu teilweise wesentlich teureren Elektrorasierern muss er aber nicht scheuen.

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OneBlade

Im Bereich der Herrenrasierer kam es in den letzten Jahren selten zu Revolutionen, stattdessen wurde von den wichtigen Herstellern immer auf Evolution gesetzt. So wurden die bestehenden Modelle regelmäßig überholt und immer wieder im Detail verbessert oder zumindest verändert. Echte Neuerungen waren dabei aber eher die Ausnahme. Mit den OneBlade Rasierern wagt Philips nun aber tatsächlich mal etwas Neues und betritt Pfade abseits der bekannten Elektro- und Nassrasierer. So sieht der OneBlade auf den ersten Blick auch erst einmal ungewohnt aus, nicht wie ein herkömmlicher Elektrorasierer, aber eben auch nicht wie ein normaler Nassrasierer. Laut Philips hält eine der austauschbaren Klingen bis zu 4 Monate und eignet sich perfekt zum Trimmen von Bärten aber auch zur Glattrasur. Preislich ist der OneBlade QP2530 nur schwer einzuschätzen, denn mit rund 50 Euro ist er für einen Elektrorasierer günstig, für einen Nassrasierer mit austauschbarer Klinge aber sehr teuer. Wir prüfen im Test, in welche Kategorie der OneBlade Rasierer nun wirklich fällt und was er in der Praxis leisten kann.

Die Ausstattung

Das Design des OneBlade Rasierers erinnert zunächst doch deutlich an einen Nassrasierer, auch wenn der Philips deutlich größer ist als die meisten Nassrasierer. Am Kopf sitzt die Klinge, welche auf Knopfdruck ausgeworfen werden kann. Bei einem genaueren Blick auf die Klinge wird auch schnell klar, dass es sich hier eben doch um einen Elektrorasierer handelt, denn die Messer arbeiten schwingend (ca. 200 mal pro Sekunde) und sitzen hinter abgerundeten Polymerspitzen. Die sollen die Barthaare zu den Klingen führen und Verletzungen verhindern. Da die Klinge an beiden Seiten identisch aufgebaut ist, kann sie auch beidseitig genutzt werden, man kann also problemlos in jede Richtung damit rasieren. Eine spezielle Beschichtung auf der Klinge soll schließlich dafür sorgen, dass diese besser über die Haut gleitet und da der Klingenkopf beweglich ist, passt er sich dabei auch den Konturen des Gesichts an.

Im Griff des OneBlade QP2530 sitzt ein Lithium-Ionen-Akku der, laut Philips, in rund 4 Stunden geladen werden kann und dann genug Energie für bis zu 60 Minuten Betrieb liefert. Im Preis sind neben dem Rasierer auch eine zusätzliche Ersatzklinge, 4 Trimmeraufsätze (1 mm, 2 mm, 3 mm, 5 mm) und eine Schutzkappe enthalten. Der OneBlade kann sowohl zur Nassrasur mit Schaum als auch trocken, als normaler Elektrorasierer, genutzt werden. Die Ersatzklingen sind mit einem Preis von gut 10 Euro relativ teuer, angesichts der versprochenen langen Lebensdauer relativiert sich das aber. Auf eine Tasche oder ein Etui muss man leider verzichten oder aber gesondert dazu kaufen.

Testergebnis – sehr gute Handhabung

Natürlich kann es der OneBlade QP2530 in Sachen Verarbeitung und Design nicht ganz mit den schicken aber auch deutlich teureren Elektrorasierern von Braun und auch Philips selbst aufnehmen. Hier ist nichts verchromt und es gibt auch keine Digitalanzeige für den Ladestand des Akkus, angesichts des günstigen Preises wäre das aber wohl auch zu viel verlangt. Trotzdem ist die Verarbeitungsqualität und auch die Wertigkeit der verwendeten Kunststoffe absolut in Ordnung. Der QP2530 liegt gut in der Hand und der Griff wird auch bei nassen Händen nicht rutschig. Die Aufsätze sind einfach gestaltet aber machen ebenfalls einen ordentlich verarbeiteten Eindruck.

Bei der Benutzung kann man eigentlich nichts falsch machen, denn die Rasur mit dem OneBlade gleicht tatsächlich einem Kinderspiel. Einschalten und dann wird, egal ob mit oder ohne Rasierschaum, die Klinge einfach über die Haut gezogen oder geschoben. Dabei ist es egal ob man mit oder gegen den Strich rasiert, es ist kaum möglich sich mit dem Philips OneBlade zu verletzen. Die Reinigung ist meist ebenfalls schnell erledigt, kann sie doch einfach unter dem Wasserhahn erfolgen. Ein kleiner Nachteil in Sachen Bedienung ist die Tatsache, dass der OneBlade nicht am Ladekabel betrieben werden kann. Ist der Akku leer, muss man sich also gedulden, bis wieder ausreichend Strom gespeichert wurde.

Die Rasur ist mit dem OneBlade überraschend schnell erledigt, denn oft genügt tatsächlich ein Zug um auch alle Haare zu erfassen. Davon profitiert natürlich auch die Haut, wird sie so doch weniger strapaziert. Gerade Männer die Hautprobleme mit normalen Elektrorasierern kriegen, könnten mit dem OneBlade eine sehr gute Alternative finden. Im Vergleich zu einer echten Nassrasur kann der Philips in Sachen Gründlichkeit natürlich nicht ganz mithalten. Kurze Bartstoppeln bleiben hier trotzdem immer stehen und sind spürbar und auch als leichter Schatten erkennbar. Schlechter als die meisten anderen Elektrorasierer schneidet der Philips in dem Bereich aber auch nicht ab.

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Testfazit – günstiger Elektrorasierer

Die OneBlade Klingen sind zwar teuer, halten aber auch sehr lange durch. In unserem Test war auch nach 2 Monaten und rund 30 Rasuren noch kein Nachlassen erkennbar. Wer also etwas Neues ausprobieren möchte, einen günstigen Elektrorasierer oder einfach einen guten Bartstyler sucht, kann hier in jedem Fall zuschlagen.

Vergleichen Sie den Philips OneBlade QP2530 mit anderen Elektrorasierern in unserem Rasierer Test.

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