Gillette SensorExcel im Test
Rasur85%
Hautschonung80%
Haltbarkeit79%
Handhabung83%
Preis-/Leistung87%
83%Gesamtwertung
Gillette SensorExcel im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht und vergleichen sie ihn mit anderen aktuellen Nassrasierern.

Gillette SensorExcel – Testbericht

Gillette blickt mittlerweile über 100 Jahre in der Entwicklung und Herstellung von Rasierern zurück. Zwischen dem ersten Rasierhobel aus dem Jahr 1903 und den batteriebetriebenen Fusion Nassrasierern hat sich eine Menge im Bereich der Sicherheitsrasierer und Systemrasierer getan. Der Gillette Sensor wurde erstmals 1990 vorgestellt und war damals der erste Systemrasierer mit federnd gelagerten Klingen. Diese sollten bei Hautkontakt leicht zurückweichen und so eine gründlichere und zugleich schonendere Nassrasur ermöglichen. 3 Jahre später folgte der SensorExcel, der erstmals mit Gummilamellen vor den Klingen ausgestattet war. Diese Neuerung hat sich bis heute gehalten und auch nahezu alle modernen Systemrasierer verfügen über solche Lamellen. Kein Wunder also, dass der SensorExcel bis heute beliebt ist und auch nach wie vor verkauft wird. Zu seiner Zeit, ein echter Vorreiter also und es wird spannend zu sehen sein, wie er sich im Duell mit den teilweise 20 Jahre jüngeren (und wesentlich teureren) Konkurrenten schlägt.

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SensorExcel

Im Kopf des Gillette SensorExcel befinden sich oben bereits erwähnte Gummilamellen. Die sollen helfen die Barthaare vor den Klingen leicht anzuheben und diese so besser erfassbar machen. Von den federnden Klingen sind 2 Stück verbaut und dahinter ist der sogenannte Lubrastrip angebracht. Der gibt wasserlösliche Gleitstoffe während der Rasur ab und lässt den Klingenkopf so besser über die Haut gleiten. Ebenfalls eine Technologie, die auch in aktuellen Systemrasierern noch immer zu finden ist. Generell muss man sagen, dass der technische Fortschritt bei Nassrasierern mit dem SensorExcel offenbar den vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Seitdem gibt es Jahr für Jahr Detailverbesserungen, wie effizientere Lubrastrips, zusätzliche Trimmerklingen oder einfach nur noch mehr Klingen, aber am grundsätzlichen Prinzip hat sich seit Anfang der 90er Jahre nichts mehr geändert. Neben den SensorExcel Klingen sind heute übrigens auch noch immer die einfachere Sensor Variante, sowie der Sensor 3, mit den namensgebenden 3 Klingen, erhältlich. Glücklicherweise sind alle Ausführungen zum Sensor Griff kompatibel.

Testergebnis

Was bei der ersten Rasur mit dem Gillette SensorExcel direkt auffällt, ist die Direktheit und hohe Präzision. Gerade wenn man modernere Systemklingen gewohnt ist, wie etwa die Mach3, erscheint die Federung der Klingen hier wesentlich härter. Das hat aber nicht nur Nachteile. Die Gefahr von Schnittwunden ist logischerweise etwas größer, denn der SensorExcel verzeiht einfach weniger als weicher gelagerte Klingen. Andererseits kommt das auch der Präzision zugute, gerade an schwierigen Stellen. So gelingt beispielweise die Rasur unter der Nase leichter als mit modernen Klingen. Nicht zuletzt auch aufgrund der kompakten Abmessungen des Sensor Klingenkopfes. In Sachen Haltbarkeit kann der SensorExcel mit aktuellen Modellen allerdings nicht mithalten und schon nach wenigen Einsätzen leidet der Komfort. Bei einem Preis von nur rund 1,40 Euro pro Klinge, ist das aber auch verschmerzbar.

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Testfazit – ein Klassiker

Er ist scharf, verzichtet auf jedweden Schnickschnack und erlaubt eine Rasur mit hoher Präzision. Für den Anfänger sicher nicht optimal, für alle anderen aber eine preiswerte Alternative.

Vergleichen Sie den Gillette SensorExcel mit anderen Rasierern in unserem Nassrasierer Vergleichstest.

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