Braun Series 3 300s im Test
Rasur77%
Handhabung81%
Verarbeitung/Design79%
Ausstattung75%
Hautschonung73%
Preis-/Leistung85%
78%Gesamtwertung
Braun Series 3 300s im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Braun Series 3 300s und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Elektrorasierern.

Braun Series 3 300s – Testbericht

Mit einem Preis von kaum mehr als 30 Euro ist der Series 3 300s einer der günstigsten Elektrorasierer aus dem Hause Braun. Die Ausstattung ist dementsprechend minimal und auch die Rasierleistung kann nur mit Einschränkungen überzeugen. Unser Test zeigt, dass der 300s in bestimmten Nutzungsszenarien aber trotzdem eine gute Option sein kann.

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Braun Series 3

Zum Zeitpunkt unseres Tests befanden sich laut Braun Website ganze 36 elektrische Herrenrasierer im aktuellen Sortiment. Die unverbindlichen Preisangaben für die verschiedenen Modelle bewegen sich dabei ungefähr zwischen 50 und 400 Euro. Am unteren Endes dieser Skala befindet sich der hier getestete Series 3 300s, für den ein offizieller Preis von 69,99 Euro angegeben wird. Im Handel ist der Rasierer sogar noch deutlich billiger zu haben und wird in der Regel für Preise zwischen 30 und 35 Euro angeboten. Damit ist er nicht nur einer der günstigsten Rasierer von Braun, er liegt auch in unserem Testfeld am unteren Ende der Preisskala. Aber was kriegt man hier fürs Geld? Echte Braun-Qualität und einen soliden Rasierer für kleines Geld? Oder doch nur ein Billigprodukt mit gutem Namen auf der Kunststoffaußenhaut? Wir haben im Test genau hingesehen und den Braun Series 3 300s in Sachen Verarbeitung, Ausstattung, Bedienung, Hautschonung, Rasierqualität und nicht zuletzt beim Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Lesen Sie hier, zu welchen Ergebnissen wir dabei gekommen sind.

Die Ausstattung

Wie bei allen elektrischen Rasierern aus dem Hause Braun handelt es sich auch beim 300s um einen Folienrasierer. Im austauschbaren Scherkopf befinden sich 3 bewegliche Scherelemente, die für eine optimale Anpassung an die Gesichtskonturen sorgen sollen. Ebenfalls von anderen Braun Rasierern kennt man die SensoFoil Schutzschicht vor den Klingen und den Mitteltrimmer, der auch etwas längerer Barthaare erfassen soll. Auf einen speziellen Langhaartrimmer, wie man ihn von vielen anderen Elektrorasierern kennt, muss man beim Series 3 300s dagegen verzichten.

Im Griff des Braun wurden zwei NIMH-Akkus verbaut, die für einen kabellosen Betrieb von bis zu 20 Minuten sorgen sollen. Dank der integrierten Schnellladetechnik soll bereits ein fünfminütiger Ladevorgang genug Energie für eine Rasur bereitstellen. Im Notfall kann der 300s aber auch ganz einfach direkt am Netzkabel benutzt werden. Das einzige Bedienelement neben dem Einschaltknopf ist eine kleine LED-Leuchte im Griff, die Auskunft über den Ladestand der Akkus gibt. Beim Laden blinkt sie langsam, ist die Batterie fast leer, blinkt sie schnell und ansonsten leuchtet sie permanent. Andere Extras wie ein Etui, eine Reisetasche oder auch nur einen Reinigungspinsel, sind beim Braun 300s nicht im Preis enthalten.

Testergebnis – nur für die tägliche Rasur

In der Werbung wird zwar immer wieder mit der Made in Germany Qualität der eigenen Produkte geprahlt, das trifft auf den 300s aber nur bedingt zu. Der wurde zwar – wie alle Rasierer von Braun – in Deutschland entwickelt, hergestellt wird er aber in China. Tatsächlich in Deutschland produzierte Geräte findet man erst ab der Series 5 aufwärts. Das muss natürlich kein Nachteil für den Series 3 300s sein, denn selbstverständlich kann man heutzutage auch in China erstklassige Produkte herstellen. So gibt es auch hier in Sachen Optik und Verarbeitungsqualität nichts zu kritisieren. Natürlich wirkt der Rasierer etwas leichter, billiger und einfacher verarbeitet als teurere Modelle, aber das ist irgendwo auch normal. Trotzdem liegt er gut in der Hand und verspricht eine lange Lebensdauer.

Die Akkus sind ebenfalls die einfachere und günstigere Variante, erfüllen in der Praxis aber ihren Zweck. Gerade da auch ein Betrieb am Netzkabel möglich ist, kann man unserer Meinung nach leicht auf einen hochwertigen Li-Ionen Akku verzichten. Das Gehäuse ist laut Hersteller bis zu einer Tiefe von 5 Metern wasserdicht und somit ist auch die Reinigung unter dem Wasserhahn problemlos möglich. Ansonsten ist die übrige Bedienung selbsterklärend. Ein zentraler Knopf zum Ein- und Ausschalten des Rasierers und die weiter oben schon erwähnte Ladestandsanzeige – das war’s! Dementsprechend übersichtlich ist auch die Bedienungsanleitung des Braun 300s ausgefallen.

Um die Qualität der Rasur beim Braun 300s bewerten zu können, muss man definitiv unterscheiden. Die Ergebnisse fallen nämlich sehr unterschiedlich aus, je nachdem wie und wie oft man sich rasiert. Bei der täglichen Rasur konnte uns der Braun durchaus überzeugen. Hier gelingen sehr ordentliche und saubere Ergebnisse, ohne dass die Haut dabei übermäßig leiden müsste. So eine Rasur ist dann auch relativ schnell erledigt und dabei werden auch schwierige Stellen wie unter der Nase, aufgrund des schmalen Scherkopfes, gut erreicht. Ein ganz anderes Bild zeigt sich aber bei der unregelmäßigen Rasur. Nach 3, 5 oder gar 7 Tagen Bartwuchs gelangt der Braun Series 3 300s relativ deutlich an seine Grenzen. Hier ziept es immer wieder, viele längere Haare werden nur schwer, manche gar nicht erfasst und so fällt auch das Endergebnis hier enttäuschend aus. Da ein Langhaartrimmer fehlt, ist ab einer gewissen Bartlänge eine Alternative zum 300s zwingend notwendig.

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Testfazit – minimalistisch

Wer sich sowieso jeden Tag rasiert und auf Zusatzfunktionen und Spielereien verzichten mag, der könnte mit dem Braun 300s durchaus glücklich werden. Die Bedienung ist simpel, die Verarbeitung solide und die tägliche Rasur gelingt gut. In dem Szenario ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ein echter Hit. Wenn man sich allerdings zwischendurch hin und wieder auch mal einige Tage nicht rasiert, sollte man etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Vergleichen Sie den Braun Series 3 300s mit anderen Geräten in unserem Rasierer Test.

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