Philips S3233 im Test
Rasur82%
Handhabung86%
Verarbeitung/Design86%
Ausstattung82%
Hautschonung84%
Preis-/Leistung91%
85%Gesamtwertung
Philips S3233 im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Philips S3233 und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Elektrorasierern.

Philips S3233 – Testbericht

Der S3233 Philips ist nicht nur einer der besten Rotationsrasierer im Test, er ist auch einer der günstigsten Nass-/Trockenrasierer. Für einen Preis von rund 70 Euro erhält man hier einen sehr gut verarbeiteten Elektrorasierer, bei dem allenfalls an einigen Ausstattungsfeatures gespart wurde. Der Rasierleistung an sich tut das aber zum Glück keinen Abbruch.

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Philips Series 3000 Rasierer

Wenn man sich im Sortiment eines etablierten Herstellers von Elektrorasierern einen Überblick verschaffen möchte, braucht man starke Nerven. Das ist bei Braun so, aber auch bei Philips hat man mittlerweile rund 40 Modelle im Angebot. Das sind natürlich nicht wirklich 40 unterschiedliche Rasierer, stattdessen unterscheiden sich viele lediglich in Sachen Ausstattung oder Modelljahr. Trotzdem ist die Vielfalt beeindruckend bzw. verwirrend – je nach Sichtweise. Immerhin sind die Rasierer (wie auch bei Braun) in eine Handvoll Modellserien eingebettet, was einen ersten Überblick deutlich erleichtert. Die teuren Topmodelle tragen den Schriftzug der Series 9000, die der nur wenig günstigeren Oberklasse den der Series 7000. Die Geräte der Series 6000 und 5000 stellen auch preislich die Mittelklasse dar, während die Series 3000 und 1000 relativ günstige Einstiegsrasierer beinhalten. Der hier getestete Philips S3233 ist Teil eben dieser Series 3000 und mit einem Preis von rund 70 Euro aber preislich schon eher im Mittelfeld beheimatet. Das wird zumindest auf dem Papier aber schon dadurch gerechtfertigt, dass es sich um einen Nass-/Trockenrasierer handelt, wofür bis vor einigen Jahren eigentlich immer dreistellige Europreise aufgerufen wurden. Es wird also spannend im Test zu sehen, ob es sich hier um einen foulen Kompromiss oder doch um ein richtiges Schnäppchen handelt.

Die Ausstattung

Etwas das wirklich alle Philips Rasierer gemein haben, egal ob sie nun 300 Euro oder nur 20 Euro kosten, ist die Bauform. So handelt es sich auch beim Philips S3233 um einen Rotationsrasierer, bei dem die 3 runden Scherköpfe in klassischer Dreiecksform angeordnet sind. Die Köpfe sind beweglich gelagert (in 5 Richtungen) und sollen sich so bei der Rasur möglichst optimal an die Konturen anpassen. Zur Reinigung kann die Abdeckung der Scherköpfe per Knopfdruck geöffnet und der Rasierer dann einfach unter dem Wasserhahn abgespült werden. Auf der Rückseite befindet sich außerdem der typische Langhaartrimmer, der bei Bedarf ausgeklappt werden kann.

Der Akku sorgt auf dem Papier für eine Betriebsdauer von 60 Minuten und auch für eine vollständige Aufladung braucht er nicht mehr als eine Stunde am Netzkabel. Wie alle Nass-/Trockenrasierern kann auch der Philips S3233 nicht am Kabel betrieben werden, er ist also immer auf den Akku angewiesen. Dafür hat er erfreulicherweise eine Ladestandsanzeige mit 3 Balken und bietet die Möglichkeit einer Schnellladefunktion (5 Minuten für immerhin eine komplette Rasur). Neben dem Rasierer sind im Preis ein einfacher Aufbewahrungsbeutel, die klassische Plastikschutzkappe für die Scherköpfe und natürlich ein Netzkabel enthalten. Eine kleine Reinigungsbürste haben wir dagegen vermisst.

Testergebnis – sehr gute Rasierqualität

Wie bereits weiter oben erwähnt, bewegt sich der Philips S3233 zwar auf dem Papier in der Einstiegsklasse unter den Philips Elektrorasierern, preislich liegt er aber deutlich höher. Das wird zum Glück aber auch bei einem Blick auf die Material- und Verarbeitungsqualität schnell deutlich. Der S3233 sieht nicht nur klasse aus, er ist auch richtig gut verarbeitet. Die dreiteilige Akkustandsanzeige im Griff wirkt sehr schick und ist darüber hinaus natürlich auch sehr praktisch. Der Griff selbst ist mit einer geriffelten Gummierung überzogen, die ein Abrutschen auch mit nassen Händen nahezu unmöglich macht. Die Bedienelemente funktionieren sehr leichtgängig und bewegliche Teile, wie etwa das Aufklappen der Scherkopfabdeckung oder des Trimmers, klingen richtig hochwertig.

Sowohl die Bedienung als auch die anschließende Reinigung gestalten sich beim Philips S3233 sehr einfach. Hat man sich als Neuling im Bereich der Rotationsrasierer erst mal an die kreisende Rasierbewegung gewöhnt, bleiben hier tatsächlich auch keine Fragen mehr offen. Es fliegen auch bei der Trockenrasur keine Bartstoppeln oder Haare durch die Gegend, denn die bleiben wirklich zu 99% im Inneren des Scherkopfes. Von dort werden sie dann einfach bei der regelmäßigen Reinigung entfernt. Benutzt man den Rasierer nass, also etwa unter der Dusche, kann der gesamte Vorgang inklusive Reinigung noch einfach, direkt in einem Aufwasch erledigt werden.

Gerade hier, also bei der Nassrasur mit etwas Gel oder Schaum, kann der Philips S3233 dann auch richtig glänzen. Die Komplettrasur gelingt hier angenehm schnell und auch die Haut wird dabei nur minimal strapaziert. Mit einer Nassrasur kann das Ergebnis zwar nicht ganz mithalten, das „Problem“ haben aber eigentlich alle Elektrorasierer. Wenn man die trockene Rasur mit dem S3233 bevorzugt, leidet die Haut bei den meisten auch etwas mehr. Hier müssen einzelne Stellen teilweise auch mehrmals bearbeitet werden, bis ein wirklich glattes Ergebnis erreicht wird. Die Lautstärke ist, typisch für die Bauweise, immer angenehm leise. Der eingebaute Präzisionstrimmer ist allenfalls für sehr einfache Aufgaben geeignet und gelangt schnell an seine Grenzen.

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Testfazit – bester Budget Rotationsrasierer

Wer einen Rotationsrasierer bevorzugt und nicht zu viel Geld dafür ausgeben will, kommt am Philips S3233 kaum vorbei. Sehr gute Verarbeitung, einfache Handhabung, sinnvolle Ausstattung und die Flexibilität eines Nass-/Trockenrasierers gibt es anderswo eigentlich nur für deutlich mehr Geld.

Vergleichen Sie den Philips S3233 mit anderen Geräten in unserem Rasierer Test.

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