Ein gepflegter und schöner Bart kann aus einem normalen Typen, einen richtig interessanten Mann machen. Wir stellen die Barttrends für das Jahr 2019 vor.

Wenn man einen Mitmenschen begrüßt, fällt der Blick naturgemäß zunächst immer in das Gesicht des Gegenüber. Auch wenn wir es vielleicht gar nicht beabsichtigen, machen wir uns innerhalb der ersten Sekundenbruchteile allein aufgrund des Gesichts einen ersten Eindruck und bereits jetzt werden unbewusst erste Sympathiepunkte vermerkt. Während bei Frauen hier neben der Frisur auch eventuell das Makeup eine entscheidende Rolle spielen, kann beim Mann vor allem ein Bart Eindruck machen – positiv wie negativ. Bärte sind individuell und sollten nicht nur zur Gesichtsform und Frisur passen, sie sollten vor allem auch dem eigenen Bartwuchs und dem Haartyp entsprechend gewählt werden. Denn es ist leider so, dass nicht jeder jeden Bart tragen kann.

Welche Bärte im kommenden Jahr angesagt sind und vor allem welchen Bart man mit welchem Bartwuchs am besten tragen kann, stellen wir hier vor. Unabhängig von den unterschiedlichen Styles kann man aber jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass die Zeit der Bartträger keineswegs abgelaufen ist. Auch in 2019 sind die verschiedenen Bärte absolut angesagt.

Welche Bärte sind im Jahr 2019 angesagt?

  • Drei-Tage-Bart
    Wenn es einen Klassiker unter den verschiedenen Bärten gibt, dann ist das mit Sicherheit der Drei-Tage-Bart. Der musste schließlich gar nicht erst von jemandem erfunden oder entwickelt werden, er war von Beginn an, beziehungsweise 3 Tage nach dem Beginn, direkt da. Einen eigenen Song von den Ärzten hat der Drei-Tage-Bart außerdem auch noch. Er steht den meisten Männern aber auch einfach sehr gut, ist unglaublich pflegeleicht und wird daher auch in 2019 definitiv oft zu sehen sein. Mann kann es auch gern mal einige Extratage sprießen lassen, sollte dann irgendwann aber zumindest den Halsbereich rasieren. Sonst kann das Ganze schnell kippen und ungepflegt wirken.
  • Vollbart
    Seit einigen Jahren stehen dicke Vollbärte wieder hoch im Kurs und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Dabei sollte man aber zumindest zwei Dinge beachten, denn sonst kann auch ein Vollbart unpassend oder gar ungepflegt aussehen. Erstens sollte der eigene Bartwuchs und Haartyp ausreichend dicht und voll sein. Hat man zu viele dünne Stelle und vielleicht auch noch zu weiche Barthaare, läuft man Gefahr sich mit einem Vollbartversuch schnell lächerlich zu machen. Zweitens ist es hier nicht mit dem einfachen Verzicht auf den Rasierer getan! Ein Vollbart benötigt Pflege, sollte regelmäßig gestutzt werden und die Partie am Hals auch stets rasiert werden. Ansonsten trägt man zwar vielleicht einen Vollbart, stylisch geht aber anders.
  • Schnauzer
    Seit den 1990er Jahren war der Schnauzer fast so etwas wie ein Symbol für Spießerhaftigkeit und/oder schechten Geschmack. Allenfalls Bauern, die sich frei von allen modischen Strömungen bewegen, Pornodarsteller oder andere schmierige Typen trugen in der Zeit selbstbewusst einen Schnauzer durch die Gegend. Genauso wie der Vollbart feiert aber auch der Schnauzer seit einiger Zeit ein echtes Revival und kann zum Beispiel in diversen Berliner Szenebezirken an jeder Ecke und auch in sämtlichen Formen bewundert werden. Dabei wird auch schnell klar, dass Schauzer nicht gleich Schnauzer ist, es gibt vielmehr jede Menge Spielformen, die zum Ausprobieren einladen.
  • Schifferkrause
    Auch die Schifferkrause ist alles andere als eine neue Erfindung, sondern vielmehr die Wiederentdeckung einer besonders traditionellen und klassischen Bartmode. Dabei wird der Bart oberhalb des Kinns, rund um die Lippen und auch an den Wangen glatt rasiert. Die Koteletten wachsen dafür und laufen am Kinn schließlich zusammen. So erinnert die Schifferkrause an einen Vollbart, bei dem der obere Teil zu fehlen scheint. Die berühmtesten Vertreter dieser Bartmode sind vermutlich der ehemalige amerikanische Präsident Abraham Lincoln oder in Deutschland der Wirtschaftsforscher Hans-Werner Sinn. Wer Barthaare rund um die Lippen schon immer als störend empfunden hat, aber trotzdem einen imposanten Bart tragen möchte, sollte der Schifferkrause also eine Chance geben.

Unter den vier vorgestellten Bartstyles sollte zumindest für die meisten Männer ein passender dabei sein. Im kommenden Jahr ist es dann vielleicht mal an der Zeit einen der neuen Styles auszuprobieren und etwas modisch zu riskieren. Bei Nichtgefallen ist die „Reparatur“ zum Glück nur eine simple Rasur entfernt.